FAQs: Förderaufruf LEVELup your project

Eigenschaften von Skalierungsprojekten

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  • Gefördert werden konkrete Skalierungsprojekte. Darunter sind sachlich, zeitlich und budgetär klar abgrenzbare Aktivitäten zu verstehen, deren Fokus auf der Skalierung eines bereits bewährten Projektes liegen.

    Ganz allgemein gesprochen bedeutet die Skalierung eines Projektes, dass der Aktionsradius eines Projektes erweitert und damit die gesellschaftliche Wirkung gesteigert wird.

  • Es können unterschiedliche Skalierungsstrategien eingesetzt werden, die vom organischen Wachstum (z.B. Aufbau weiterer Standorte bzw. Diversifikation des Angebotsportfolios), über vertraglich festgelegte Kooperationen mit Dritten (z.B. Netzwerkverbände, Lizenzverträge, Entwicklung eines Social Franchising Systems) bis hin zum Wissenstransfer (z.B. Open Source Lösungen, Trainings) reichen.

    Je nachdem, wie viel Zeit und Ressourcen zur Verfügung stehen und wie viel Kontrolle ein Projekt bereit ist abzugeben, kommen unterschiedliche Strategien in Frage. Wichtig ist, dass die gewählte Skalierungsstrategie realistisch umsetzbar ist und zum Projekt passt.

  • Es muss sich dabei um ein bereits bewährtes und erfolgreich implementiertes Projekt handeln. Das setzt voraus, dass die Projekte ein klares Bild davon haben, wie sie derzeit wirken und wie sie die Wirkung ihres Projektes vergrößern können.

    Es kann sich dabei sowohl um Projekte handeln, die bereits erste Skalierungsschritte gemacht haben oder aber auch um Projekte die erstmals ihre bestehenden Aktivitäten ausweiten wollen. Wichtig ist, dass Sie zum Zeitpunkt der Einreichung bereits ein konkretes Konzept (was soll skaliert werden, welcher Skalierungsansatz wird eingesetzt, wer sind die wichtigsten Kooperationspartner*innenhaben, welche Kosten fallen an) haben, wie das Projekt skaliert werden soll. Gefördert wird die Umsetzung solcher Skalierungsvorhaben.

    Nicht für den Förderaufruf in Frage kommen Projekte, die erst in der Prototyp-Phase sind oder reine Machbarkeitsstudien. 

  • Projekte benötigen bereits ein Konzept zum Zeitpunkt der Einreichung. Mit der Förderung soll die Umsetzung der Skalierungsvorhaben gefördert werden. 

Einreichvoraussetzungen

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Einreichprozess

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  • Ja, der Schnell-Check ist verpflichtend und kann jederzeit, auch bereits vor EinreichstartHIER ausgefüllt werden. Der Schnell-Check gibt Ihnen in wenigen Minuten einen Überblick, ob Ihr Projekt formal für den Förderaufruf in Frage kommt. Damit wollen wir Ihnen und uns wertvolle Zeit ersparen und sichergehen, dass nur Projekte eingereicht werden, die formal alle notwendigen Kriterien erfüllen. Im Schnell-Check ist in wenigen Sätzen anzugeben, worum es im Skalierungsprojekt geht. Darüber hinaus sind Multiple-Choice-Fragen zu beantworten, um Ihnen schnell Rückmeldung zu geben, ob Sie alle formalen Kriterien für die Einreichung erfüllen.

  • Bitte reichen Sie Ihre Projekte ausschließlich über die elektronische Plattform ein. Eine Einreichung ist zwischen 1. September und 14. November möglich.

    Das Eingabeformular beinhaltet folgende Teile:

      1. Allgemeine Angaben zur antragstellenden Organisation
      2. Beschreibung des Projektes und des konkreten Skalierungsvorhabens: Herausforderung – Lösungsansatz –  bisherige Evidenz der Wirksamkeit/Erfolge –  konkrete Skalierungsstrategie
      3. Projektumsetzung: Kosten- und Zeitplan, Vorstellung Projektteam
      4. Geplante Einbindung von Finanzierungspartner*innen und privaten Spender*innen  (Optional: Letter of Intent)

Förderbetrag und Kostenabrechnung

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  • Bildung geht uns alle etwas an. Privates Engagement stellt einen zentralen Hebel für Bildungsinnovationen dar.

    Als Innovationsstiftung für Bildung wollen wir Projekte so unterstützen, dass sie größtmögliche Wirkung entfalten können. Um Projekte zu skalieren, bedarf es finanzieller Ressourcen. Der Förderaufruf soll dabei private Spender*innen einladen, mit uns gemeinsam in Bildungsinnovationen zu investieren und damit die Wirkung dieser Projekte zu verstärken.

  • Die Innovationsstiftung für Bildung (ISB) kann je Projekteinreichung eine Basisförderung von bis zu € 80.000 vergeben. Durch private Spenden im Rahmen des Förderaufrufs kann der gesamte Förderbetrag je Projekt auf bis zu € 230.000 steigen. Der gesamte Förderbetrag wird von der ISB ausbezahlt

  • Förderbare Projektaufwendungen sind alle dem Projekt zurechenbaren und innerhalb der Laufzeit der Förderung in diesem Zusammenhang angefallenen Personal-, Material- und Sachkosten (z.B. projektbezogenes Verbrauchsmaterial, geringwertige Wirtschaftsgüter bis zur Geringwertigkeitsgrenze von € 1000), Kosten für Dienstleistungen Dritter (z.B. Rechtsberatungskosten) und Reisekosten (Fahrt- und Übernachtungskosten). Darüber hinaus können Overheadkosten als Pauschalzuschlag in der Höhe von 10 % aller direkten Kosten gefördert werden. Overheadkosten sind alle Kosten mit Gemeinkostencharakter wie z.B. Miete, Betriebskosten, Instandhaltung, Büromaterial, Administration, Buchhaltung/Controlling, Gehaltsverrechnung, EDV etc. Diese dürfen dann nicht mehr als Einzelkosten abgerechnet werden.

  • Das heißt, dass dieselben Kosten nicht gleichzeitig von jemandem anderen gefördert werden dürfen. Prinzipiell ist es zulässig, dass ein Projekt auch von anderen, nicht am Förderaufruf beteiligten Akteur*innen unterstützt wird. Dies muss bereits in der Antragstellung offengelegt werden.

Involvierung von Spender*innen

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  • Nein, die Involvierung von Spender*innen ist keine Voraussetzung für die Einreichung, erhöht aber maßgeblich die Chancen, für eine Förderung ausgewählt zu werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die einreichenden Organisationen bereits bei Einreichung einen Letter of Intent von Spender*innen beilegen. Die Spende selbst erfolgt direkt an die Innovationsstiftung für Bildung.

  • Ein Letter of Intent ist eine Absichtserklärung, aus der hervorgeht, in welcher Höhe und an welches Projekt die Spende im Falle der Auswahl durch die Innovationsstiftung für Bildung erfolgen soll. Hierfür gibt es eine Vorlage, die unter folgendem Link abrufbar ist.

  • Nein, die Spende erfolgt nicht direkt an die Bildungsinitiativen, sondern an die Innovationsstiftung für Bildung. Die ISB zahlt dann den gesamten Förderbetrag, bestehend aus dem Förderbetrag der ISB und den evtl. privaten Spenden an die Projekte aus und richtet sich dabei nach Möglichkeit an bestehende Verwendungsvorschläge aus dem Letter of Intent.

  • Ja, das ist möglich. Sie können eine Spende im Rahmen des Förderaufrufs mit oder ohne Verwendungsvorschlag tätigen. Gerne können Sie sich bei Fragen auch direkt an uns wenden.

  • Jede*r Spender*in kann sich mit Beträgen zwischen € 25.000 und € 150.000 beteiligen. Mehrere Spender*innen können einen Verwendungsvorschlag für ein Projekt abgeben, wobei die Gesamtsumme aller Spenden pro Projekt € 150.000 nicht überschreiten darf.

  • Ja, da die Spende an die Innovationsstiftung für Bildung erfolgt und diese zu den spendenbegünstigten Organisationen zählt, ist die Spende bei Vorliegen der allgemeinen Voraussetzungen im Sinne des § 4c EStG 1988 steuerlich absetzbar.