Sinnbildungsstiftung

Logo Sinnbildungsstiftung; kleiner, blauer Buchstabe B mit integriertem roten Rufzeichen und dem Text Sinnbildungsstiftung © Sinnbildungsstiftung

Österreichs Bildung braucht Innovation. Die Sinnbildungsstiftung der Sinnstifter leistet einen Beitrag zur Anhebung des Bildungsniveaus und der Innovationskompetenz aller Altersgruppen in Österreich. Sie unterstützt innovative Projekte im Bildungs- und Forschungsbereich durch kompetitive Förderung.

Weil wir gemeinsam stärker sind

Pressefoto Sinnbildungsstiftung © Innovationsstiftung für Bildung / Jacqueline Godany

Namhafte österreichische Stiftungen bündeln ihre Kräfte und arbeiten gemeinsam an Impulsen, um die Bildung der Zukunft in Österreich aktiv mitzugestalten. Insgesamt ist die Sinnbildungsstiftung derzeit mit € 725.000 dotiert. Mit diesem Schulterschluss arbeiten hier starke Aktuer*innen zusammen.

In der Sinnbildungsstiftung wirken wir gemeinsam mit Dreyer Ventures & Management GmbH, der Unruhe Privatstiftung, der DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, der Humer Privatstiftung, der Familie Scheuch Privatstiftung, der HIL-Foundation gemeinnützige GmbH, der Berndorf Privatstiftung, der People Share Privatstiftung, der Essl Foundation MGE gemeinnützige Privatstiftung sowie der KATHARINA TURNAUER PRIVATSTIFTUNG und bringen die österreichische Bildung voran.

Was die Sinnbildungsstiftung erreichen will

Bildung ist die Basis für die Gestaltung unserer Zukunft und Grundvoraussetzung für die Entwicklung jedes Menschen. Wenn jede Person die gleiche Chance im Leben bekommt, kann auch jede Person ein selbstbestimmtes Leben führen. Diese Vision treibt die Sinnstifter und befreundete Stiftungen zum Zusammenwirken an.

Die Sinnbildungsstiftung versteht sich als Brückenbauer zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, zwischen dem formalen Bildungssystem und außerschulischer Bildungsarbeit. Das Ziel: Innovative Projekte stärken und so nachhaltig Veränderung vorantreiben. Die Stiftungen hinter der Sinnbildungsstiftung sind vielfältig und verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte, aber sie haben einen gemeinsamen Nenner: die Motivation, benachteiligten Menschen dabei zu helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Sinnstifter arbeiten mit vereinten Kräften an der Stärkung der Wirkung gemeinnütziger Organisationen und damit auch an der Zukunft Österreichs.

Den folgenden Aspekten räumt die Stiftung einen besonderen Stellenwert ein:

  • Institutionelle Veränderung
  • Entwicklungsfähigkeit
  • Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung
  • Lebenslanges Lernen
  • Chancengerechtigkeit unter besonderer Berücksichtigung unterrepräsentierter Gruppen sowie Gruppen mit spezifischen Anforderungen
  • Aufbau einer Gemeinschaft von Bildungsakteuren

Bildünger

Das  Projekt Bildünger, eine Kooperation zwischen den Sinnstiftern und Ashoka, war der erste Schritt zur Umsetzung dieser Ziele. Der Aufbau einer langfristigen Plattform zum Austausch und zur Weiterentwicklung von Bildung stand hier im Vordergrund.

Bildung ist die Basis für die Gestaltung unserer Zukunft und ist die Grundvoraussetzung für die Entwicklung eines Menschen. Bildüngers Vision ist es, über konkrete Kooperationen ermächtigende Lernerfahrungen für alle Menschen zu schaffen.

Finanzielle Förderung von gesellschaftlichen Anliegen

Mit der Errichtung der Sinnbildungsstiftung ist ein wirksamer Brückenschlag zwischen Akteuren im Bildungsbetrieb, der Wirtschaft und privaten Initiativen gelungen. Gemeinsam soll Handlungsbedarf geortet, Innovationsprojekte umgesetzt und Veränderungen in gesellschaftlich relevanten Bereichen bewirkt werden.

Über die Sinnstifter

Die Sinnstifter wurden 2010 durch sechs Österreichische Stiftungen gegründet und unterstützen seitdem gemeinsam soziale Projekte in Österreich. Die Gründungsstiftungen sind die ESSL Foundation, die ERSTE Stiftung, die HUMER Privatstiftung, die KATHARINA TURNAUER Privatstiftung, die SCHWEIGHOFER Privatstiftung und die UNRUHE Privatstiftung. Danach sind die ANDRA Privatstiftung sowie der DREYER Charity Fund dazu gekommen. Die HIL Foundation, die PEOPLESHARE Privatstiftung und die SCHEUCH Family Foundation sind im Jahre 2015 Mitglieder geworden, und die GRILLER Familienstiftung ist im Jahre 2017 dazu gestoßen. Außerordentliche Mitglieder sind Dr. Christian HORAK sowie Dr. Rainer REICH. Soziale Initiativen und/oder Innovationen zu unterstützen oder selbst ins Leben zu rufen – das ist das gemeinsame Ziel. Dafür werden nicht nur finanzielle Mittel eingesetzt; die Stifter und Stiftungsvertreter*innen engagieren sich auch persönlich für die Projekte und unterstützen sie mit ihrem Know-how und ihren Netzwerken.

Bildünger-Challenge 2020

Kinder und Erwachsene bepflanzen ein Beet im Comic Style; Mädchen hält ein Schild mit der AUfschrift Bildünger - Gemeinsam lassen wir Bildung gedeihen © Sinnbildungsstiftung/Bilduenger

"Bildungsübergänge und Zukunftskompetenzen" sind die Handlungsfelder, denen sich die aktuelle Ausschreibung der Sinnbildungsstiftung widmet.

Junge Menschen bei ihren Bildungsübergängen zu begleiten und ihnen zu helfen, ihre Potentiale für das 21. Jahrhundert bestmöglich zu entwickeln, ist das Ziel der Bildünger-Challenge 2020. Effektive Lösung finden wir, wenn wir das Problem genau kennen.

Deshalb ist diese Challenge in Phasen aufgebaut: in österreichweiten Workshops  wurden konkrete Probleme definiert. Diese Problemstellungen sind nun die Basis für die Ausschreibung, in die die Expertise und das Wissen der Teilnehmer/innen geflossen sind. Projekte konnten bis 31. Mai 2020 eingereicht werden.

Auf der Bildünger Website finden sich alle Infos zum Ablauf der Challenge, den Herausforderungen in den zwei Themenfeldern sowie Infos zu den angebotenen Q&A Webinaren zur Ausschreibung.

Bildung - Inklusion - Digitalisierung: Initiativen geben dem Parlament Impulse

Gruppenfoto im Parmanet: Vertreter der Essel Stiftung, der Sinnbildungsstiftung, von Zero Project, Nationalratspäsident Sobotka, Parlamentarier, Initiativen zum Thema Inklusion-Digitalisierung-Bildung © Thomas Topf/Parlamentsdirektion

Die Sinnbildungsstiftung hat am 18. Februar 2020 gemeinsam mit Nationalratspräsident Sobotka und der Essl Foundation zum Auftakt der "Zero Project Conference" Initiativen als Impulsgeber zum Thema Bildung - Inklusion - Digitalisierung ins Österreichisches Parlament eingeladen.

Die Digitalisierung ist eine der großen Herausforderungen für die weltweiten und auch nationalen Bildungssysteme. Für benachteiligte Menschengruppen, insbesondere für Menschen mit Behinderung, bedeutet die Digitalisierung von Kommunikation und Lerninhalten Chance und Risiko in gleichem Maße: wenn neue Technologien den „Digital Divide“ nicht schließen, sondern Gegenteiliges bewirken.

Digitalisierung muss daher im Interesse aller Menschen gestaltet sein und im Diskurs niemanden zurücklassen. Diese Veranstaltung sollte zu einem Perspektivenwechsel in der inklusiven Bildung inspirieren. Fünf ausgewählte, internationale Projekte motivieren zu einer Impuls-Diskussion im Plenarsaal des Österreichischen Parlaments, damit Inklusion auf Basis digitaler Innovationen in unserer Bildungslandschaft weiter gestärkt und das Bewusstsein für die Chancen mit und durch Digitalisierung geschärft werden.

Mehr Infos dazu hier.

Zum Video der Veranstaltung.

Erfolgsmodell Co-Stiftung: Arex Award 2019

Award Verleihung Arex Award 2019. Gründungsmitglieder der Sinnbildungsstiftung und Stiftungsvorstand Jakob Calice freuen sich auf der Bühne über den überreichten Arex Award. © C. Mikes/leadersnet.at

Wir freuen uns über den AREX Award 2019 für das Erfolgsmodell Co-Stiftung der Sinnbildungsstiftung zusammen mit der Innovationsstiftung für Bildung!

Am 7.11.2019 wurde die Sinnbildungsstiftung mit dem einzigartigen Co-Stiftungs Modell, das Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf neue Weise zusammenbringt, für ihre professionelle Umsetzung des Stiftungszwecks ausgezeichnet.

Die Jury war maßgeblich beeindruckt vom Engagement jener Stiftungen und Stifter*innen, die hinter der Sinnbildungsstiftung stehen, sowie von der intelligenten Herangehensweise an dieses so komplexe Aufgabenfeld. Vor allem die Tatsache, dass sie ihr Wissen, ihr Engagement und ihre wirtschaftlichen Mittel in einen Bereich investieren, für den man gemeinhin annehmen würde, dass der Staat bzw. die Kommunen zuständig wären, ist beeindruckend. Die Sinnbildungsstiftung geht sogar weit darüber hinaus, indem sie eng mit öffentlichen Einrichtungen zusammen arbeitet und kann so Mehrwert für das Gemeinwohl schaffen. Vor allem diese behutsam gestaltete Zusammenarbeit ermöglicht einen sehr hohen Zielerreichungsgrad.