Knapp 9 Mio. € für Bildungsforschung

Die Initiative „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“, die mit 8,8 Mio. Euro dotiert ist, soll die österreichische Bildungsforschung fördern. Die Innovationsstiftung für Bildung steuert 800.000 Euro bei.

Ziel ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, eine international ausgerichtete Research-Community zu etablieren und sicherzustellen, dass Forschungsergebnisse in konkrete Bildungsinnovationen münden.

Kooperative Doktorats-Programme an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen

Universitäten und Pädagogischen Hochschulen konzipieren kooperative Doktorats-Programme im Bereich Bildungsforschung, und bewerben sich dann um eine Finanzierung von bis zu 1,15 Mio. Euro. Die Fördergelder, die die Innovationsstiftung für Bildung beisteuert, werden gezielt für die Vermittlung von zusätzlichen Qualifikationen, Internationalisierung und die Stärkung einer Peer-Kultur unter Forscher*innen verwendet. Die Doktorats-Programme sollen schon im Herbst 2023 starten.

Unsere Studie "Standortbestimmung der Bildungsforschung in Österreich" (2019)

Stein des Anstoßes für diese Initiative war unter anderem eine 2018/2019 in unserem Auftrag von FWF und dem Österreichischen Wissenschaftsrat durchgeführte Studie zum Stand der Bildungsforschung in Österreich. Die damaligen Ergebnisse zeigten, dass Bildungsforschung hierzulande, vor allem im internationalen Vergleich, eine untergeordnete Rolle spielt. Eine der Empfehlungen damals war, eine nationale Strategie zur Förderung der Bildungswissenschaft zu entwickeln und die Forschungscommunity besser zu vernetzen.

Weitere Informationen zur Initiative „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ und zur Online-Informationsveranstaltung am 25.10.2022 finden Sie hier.